5 Schlüssel zur Kontrolle der Polypharmazie bei älteren Erwachsenen mithilfe der Genetik

5 Schlüssel zur Vermeidung von Polypharmazie durch die Untersuchung des Arzneimittelstoffwechsels. Verbessern Sie die Lebensqualität älterer Menschen mit Pharmakogenetik.

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5 claves para controlar la polifarmacia en adultos mayores con ayuda de la genética

Wenn unsere Eltern älter werden, wächst oft auch ihre Hausapotheke. Eine Tablette gegen Blutdruck, eine gegen Cholesterin, etwas für den Blutzucker und vielleicht noch ein Magenschutz. Dieses Phänomen wird fachsprachlich als Polypharmazie bei älteren Menschen bezeichnet und ist allgemein als die tägliche Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten definiert.

Als Kinder und pflegende Angehörige stellt sich beim Anblick der vollen Tablettenbox eine unvermeidliche Frage: Brauchen sie das wirklich alles, oder verursachen einige Tabletten mehr Probleme, als sie lösen?

1. Die realen Risiken der Polypharmazie erkennen

Die Absicht bei der Verschreibung mehrerer Medikamente ist immer, die Gesundheit zu verbessern, aber wir dürfen die Risiken der Polypharmazie nicht ignorieren. Der Körper eines älteren Menschen verarbeitet chemische Verbindungen nicht auf die gleiche Weise wie der eines jungen Menschen.

Zu den häufigsten Auswirkungen der Polypharmazie im Alter gehören:

  • Schwindel und ein erhöhtes Sturzrisiko.

  • Geistige Verwirrung oder Gedächtnisverlust (was manchmal fälschlicherweise mit Demenz verwechselt wird).

  • Gefährliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten.

  • Schwere Verdauungsprobleme.

Zu wissen, wie man Polypharmazie verhindert, ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihre Eltern eine höhere Lebensqualität im Alter genießen können, anstatt nur mit Medikamenten belastet zu sein.

2. Verstehen, warum Medikamente unterschiedlich wirken

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt: Einem Familienmitglied tut eine Medizin sehr gut, während sie bei einem anderen sofort Übelkeit auslöst. Wenn Sie sich fragen, warum Medikamente bei Menschen unterschiedlich wirken, könnte die Antwort in ihrer DNA liegen. Jeder Mensch ist eine eigene biologische Welt, und die pharmakogenetische Variation in der Wirkung von Arzneimitteln ist der Schlüssel zum Verständnis dieser Unterschiede.

3. Pharmakogenetik und personalisierte Medizin anwenden

Es ist grundlegend zu wissen, wie man Polypharmazie vermeidet. Hier kommen die Pharmakogenetik und die personalisierte Medizin ins Spiel. Diese Disziplin untersucht, wie die individuelle Genetik die Reaktion auf Medikamente beeinflusst. Dies ermöglicht es Ärzten, Dosierungen mit chirurgischer Präzision anzupassen, anstatt die „Versuch-und-Irrtum“-Methode anzuwenden.

4. Den Stoffwechsel analysieren, um Toxizität zu vermeiden

Die Leber ist das Labor unseres Körpers. Die Pharmakogenetik und die Untersuchung des Arzneimittelstoffwechsels geben Aufschluss darüber, ob der Körper Ihrer Eltern ein Medikament „schnell“, „normal“ oder „langsam“ metabolisiert.

  • Wenn sie es sehr langsam metabolisieren: Das Medikament kann sich ansammeln, was zu Toxizität (Nebenwirkungen) führen kann.

  • Wenn sie es sehr schnell metabolisieren: Das Medikament erreicht nicht die therapeutische Dosis und wird ausgeschieden, bevor es wirken kann (therapeutische Unwirksamkeit).

5. Fortgeschrittene Diagnosewerkzeuge nutzen

Die klinische Anwendung der Pharmakogenetik ermöglicht es dem Arzt, durch einen DNA-Test im Voraus zu wissen, welche Tablette die richtige ist. So wird die gefährliche Methode von „Versuch und Irrtum“ bei Menschen vermieden, die ohnehin schon vulnerabel sind.

Zusätzlich zu den DNA-Tests bieten wir bei tellmeGen die Möglichkeit, einen pharmakogenetischen Bericht basierend auf Ihren Ergebnissen zu erhalten. Diese Untersuchung ist grundlegend, um zu verstehen, wie der Körper jeder Person Wirkstoffe verarbeitet. Dies erlaubt es, zu identifizieren, welche Medikamente am effektivsten sind und welche unerwünschte Reaktionen hervorrufen könnten.