Was ist die genetische Anfälligkeit?

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Die genetische Anfälligkeit ist die Wahrscheinlichkeit, eine Pathologie zu entwickeln, basierend auf dem Vorhandensein einer oder mehrerer genetischer Variationen, die das Risiko für die Entstehung der Krankheit erhöhen.

Durch die Analyse von Variationen in der DNA-Sequenz, die auf der Ebene eines einzelnen Nukleotids auftreten und als SNPs (englisch für „Single Nucleotide Polymorphisms“) bekannt sind, ist es mithilfe eines multiplikativen mathematischen Modells möglich, das Risiko einer bestimmten Person für eine Krankheit abzuschätzen. Dabei werden die Inzidenz der Pathologie und die Allelfrequenzen der Varianten in der Bevölkerung berücksichtigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die genetische Veranlagung die durch vererbte Gene bedingte erhöhte Wahrscheinlichkeit ist, im Laufe des Lebens eine Krankheit zu entwickeln.